Luxus-Hüte
In vielen Kulturen symbolisiert der Hut einen sozialen Status oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Traditionell waren Hüte in Europa lange Zeit fester Bestandteil der Kleidung und verkörpern heute als luxuriöses Accessoire vor allem Stilbewusstsein.
Im ursprünglichen Sinne leitet sich Luxus von "Verschwendung" ab und so werden damit im Allgemeinen über das normale Maß hinausgehende Aufwendungen oder Anschaffungen bezeichnet. Vor allem materieller Luxus, ausgewählte Designer Marken Mode oder exquisite Möbel, hebt sich durch seine Exklusivität vom gewohnten Standard ab und erhält so eine gewichtige Bedeutung als Erfolgs- und Statussymbol. Wer sich Luxus leisten kann, zeigt vor allem, dass er nicht zur Sparsamkeit verpflichtet ist. Stylische Luxusmode aus Boutiquen oder von ganz bestimmten Designern hat nun einmal ihren Preis und da kann nicht jeder Geldbeutel mithalten. Extravaganz und Individualität sind wichtige Elemente der Designermode, schließlich möchte man nicht unbedingt wie jedermann gekleidet sein. Gerade ein eleganter Hut erweckt oftmals den Anschein von Modebewusst sein und einem gewissen Wohlstand. Er bleibt immer ein echter Klassiker, auch wenn er sich von Zeit zu Zeit aus der aktuellen Mode schleicht, um dann mit einem Paukenschlag wieder auf der Bühne zu erscheinen.
Alltagstauglicher Luxus
Prominente Hutträger bleiben in Erinnerung: Humphrey Bogart, Udo Lindenberg oder die Queen, ein Charakterkopf darf sich durchaus mit einer passenden Kreation schmücken. Ob als witziger Hingucker oder als Krönung persönlicher Ausstrahlung – im Herbst 2011 sind die Hüte also wieder da und werden in dieser Saison bevorzugt am Hals gebunden oder über Ohren und Hals getragen. Hirten- und Tiroler Hüte erobern ebenso wie enganliegende Kappen den Modemarkt und erweisen sich durchaus als alltagstauglich. Für den großen Auftritt sind in diesem Winter Hüte aus auffälligen Materialien oder in Übergröße angesagt. Alles in allem darf es recht farbenfroh, bevorzugt in Petrol oder Rot sein. Passend dazu kommt als Frisur der Pferdeschwanz in moderner Aufmachung zurück.







